Bereits seit 2024 belohnt Kopenhagen mit seiner Aktion CopenPay jeden Sommer diejenigen Touristen, die durch die Teilnahme an positiven und nachhaltigen Aktionen einen Beitrag für ihr Reiseziel und die Bevölkerung vor Ort leisten (wir berichteten 2025 bereits in unserem Blog unter www.iwanowski.de/blog/copenpay).

ØsterGRO, Kopenhagens Initiative zur Begrünung von Flachdächern, ist einer der Partner von CopenPay | Foto: Gro Spiseri
Auch 2026 möchte die Stadt sanften Tourismus belohnen, doch in diesem Jahr kehrt CopenPay dauerhaft zurück – ohne eine Enddatum. Und nicht nur die zeitliche Beschränkung soll nun aufgehoben werden – unter der Marke DestinationPay ist das Programm bereit, auch von anderen Reisezielen adaptiert zu werden. In Deutschland haben z.B. Berlin und Bremen die Idee bereits für jeweils einen Testmonat umgesetzt.
In Kopenhagen ergab derweil eine Studie der Analyseagentur Maple, dass die Motivation für viele der Touristen gar nicht so sehr in den Belohnungen liege, die von den Partnern von CopenPay angeboten werden, sondern das vielmehr die Aktionen selbst und das Gefühl, Teil eines einzigartigen, sinnvollen und lehrreichen Erlebnisses zu sein, den Antrieb für die so genannten „Voluntouristen“ geliefert hat. Sieben von zehn Teilnehmern der Erhebung verrieten sogar, nach der Rückkehr aus dem Urlaub ihre Gewohnheiten auch zu Hause geändert zu haben.

Wer nach Nørrebro mit der Metro fährt, erhält eine kostenlose Audioführung für den hippen Stadtteil. Foto: Marita Bromberg
Doch immerhin noch 23 % der Befragten gaben zu, dass die Belohnung für sie dann doch den größten Ansporn für die Teilnahme geliefert hat. Und für diese CopenPay-Nutzer gibt es jetzt im dritten Jahr wieder viele spannende Anreize. So kann man z.B. bei dem Bootsverleih GreenKayak ein Kajak kostenlos ausleihen, wenn man dafür auf dem zurückgelegten Weg den Kanal sauber macht und achtlos weggeschmissenen Müll aufsammelt. Wer die Metro nimmt, um zu dem hippen Stadtteil Nørrebro zu gelangen, wird vor Ort mit einer kostenlosen Audioführung belohnt.
Neuer Partner von CopenPay ist die Aktion „Too Good To Go“, die es sich zur Hauptaufgabe gemacht haben, ihre Benutzer zu ermutigen, Essen von Einzelhändlern zu „retten“, das andernfalls weggeschmissen würde. („Too Good To Go“ ist übrigens ebenfalls eine Erfindung aus Kopenhagen.) Wer mit dem Zug nach Kopenhagen reist, kann nun von der Kooperation zwischen CopenPay und „Too Good To Go“ profitieren und erhält vor Ort eine kostenlose Mahlzeit von „Too Good To Go“.
Weitere Infos: www.copenpay.com
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Kopenhagen gilt als eine der „lebenswertesten Städte der Welt“. Die dänische Hauptstadt ist alt und voller Geschichte, doch gleichzeitig präsentiert sich hier eine moderne europäische Metropole, die sich ständig weiterentwickelt. Besuchern bieten sich neben einer interessanten Architektur gemütliche und urige Ecken mit Cafés zum Entspannen sowie zahlreiche Gourmetrestaurants …
19,95 € (D) | 20,50 € (A)
ISBN 978-3-86197-275-4
256 Seiten, broschiert, durchgehend farbig. Zahlreiche Abbildungen und Karten in der Umschlagklappe. Mit Extra-Stadtplan zum Herausnehmen