In dem kleinen polnischen Dorf Skórzewo ist der Kirchenparkplatz der Pfarrei St. Martin und St. Vinzenz nicht nur bei den Kirchenbesuchern beliebt. Für alle anderen Parker hat sich das Pfarrbüro aber nun eine besondere Gebührentabelle überlegt.
Statt eines Parkscheins bezahlt man einfach mit einem Gebet. Für kurzes Halten reicht bereits ein Stoßgebet für die Autofahrer oder die Verkehrssicherheit, für eine Stunde Parken muss es schon ein „Vaterunser“ sein, in Abstufungen geht es in der Gebührentabelle rauf bis zu einem Rosenkranzgeheimnis für ganztägiges Parken.
„Gnade kennt keine Parkuhr“, so lautet die Erklärung der ungewöhnlichen Parkgebührenordnung auf dem Aufsteller des Pfarrbüros. Strafzettel sind derweil nicht zu befürchten: „Das Gewissen ist rund um die Uhr aktiv“, so die Begründung auf dem Schild für den lockeren Umgang mit Parksündern.

Polen hat einige faszinierende Kirchen zu bieten, die Friedenskirche in Swidnica gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe
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