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Kazimierz Dolny, inspirierende Künstlerkolonie und malerische Perle unter Polens Kleinstädten

Kartenausschnitt Polen: Klaus-Peter Lawall, Unterensingen

Das Portal „Reisereporter“ kürte jüngst die zehn schönsten Kleinstädte Polens. Darunter auch das am Weichselufer gelegene Kazimierz Dolny, das sich auf bis zu 100m hohen Terrassen über dem Fluss erstreckt. Das Städtchen hat zwar nur 2.600 Einwohner, jährlich kommen aber bis zu 1,2 Millionen Touristen in den Ort.

Im 19. Jh. entdeckten Künstler, Schriftsteller und Poeten die inspirierende Idylle des Ortes. Seitdem gilt Kazimierz Dolny als Künstlerkolonie. Neben den mittelalterlichen Gassen und der malerischen Weichselpromenade laden zahlreiche Galerien zum Flanieren ein.

Die Schlossruinen von Kazimierz Dolny

Östlich des Marktes, der wie in vielen polnischen Städten das Herzstück des Ortes darstellt, thront der Dreikreuzberg, der beste Aussichtspunkt auf Altstadt und Weichsel. Nördlich des Berges befinden sich die Ruinen eines Renaissance-Schlosses (Zespol Zamkowy) aus dem 16. Jh.

Mittelalterliche Atmosphäre in Kazimierz Dolny

Insbesondere in der Hochsaison und an Wochenenden kann die Anreise und Parksituation zur Geduldsprobe werden. Am besten versucht man, einen der zahlreichen Parkplätze in der Nähe der Altstadt zu ergattern – verhältnismäßig teuer sind sie alle.

Zespol Zamkowy, ul. Zamkowa 3, + 81-88807726, https://kokpit.com.pl, Mo–Fr 10.15–18, Sa/So 9.15–20 Uhr, 13/10 zl.

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