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In Polen steht die größte Marienstatue Europas

Kartenausschnitt Polen: Klaus-Peter Lawall, Unterensingen

Pünktlich zum katholischen Feiertag Mariä Himmelfahrt wurde am Samstag im polnischen Dorf Konotopie, knapp 200 Kilometer nordwestlich von Warschau, eine 55 Meter hohe Marienstatue eingeweiht. Gestaltet wurde sie von dem Bildhauer Adam Jakub Matejkowski, der sich von einer genau 55 cm großen, aus Holz geschnitzten Statue im nahegelegenen Sanktuarium von Konotopie, einer Kapelle zu Ehren Marias, inspirieren ließ.

Die Marienstatue von Konotopie | Foto: Wikimedia Commons/Pko (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Die große Statue besteht aus 2.500 Kubikmeter Beton, im Inneren befindet sich ein Aufzug, mit dessen Hilfe man zu einer Aussichtsplattform auf der Krone hinauffahren kann. Finanziert wurde das Projekt von dem polnischen Unternehmer Roman Karkosik, der die Statue nach eigenen Angaben „aus Dankbarkeit gegenüber der Gottesmutter Maria“ errichten ließ. Zu den Kosten schweigt Karkosik, das polnische Fachportal „Architektura Murator“ schätzt, dass wohl 100 Millionen Zloty in den Bau der Statue geflossen sind, das würde ca. 23,2 Millionen Euro entsprechen.

Denkmal für die Muttergottes, Konotopie 9, 87-620 Konotopie, Polen

Konotopie befindet sich in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern | Foto: Wikimedia Commons/Nakiel (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

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