{"id":14241,"date":"2013-10-15T16:51:20","date_gmt":"2013-10-15T14:51:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iwanowski.de\/blog\/?p=14241"},"modified":"2018-06-27T14:57:19","modified_gmt":"2018-06-27T12:57:19","slug":"kanada-osten-koenige-des-nordens-eisbaerbeobachtung-in-der-hudson-bay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iwanowski.de\/blog\/kanada-osten-koenige-des-nordens-eisbaerbeobachtung-in-der-hudson-bay\/","title":{"rendered":"Kanada \/ Osten: K\u00f6nige des Nordens. Eisb\u00e4rbeobachtung in der Hudson Bay"},"content":{"rendered":"\n<p>Als absolutes <strong>Mekka f\u00fcr Eisb\u00e4renbeobachtung gilt das kleine St\u00e4dtchen Churchill<\/strong> in der kanadischen Provinz Manitoba. Nirgendwo sonst kommt man den wei\u00dfen Riesen so&nbsp;nah wie in der zufrierenden Hudson Bay. Bis zu f\u00fcnf Monate k\u00f6nnen Eisb\u00e4ren ohne Nahrung auskommen und harren an der kanadischen K\u00fcste aus, bis&nbsp;sich wieder erstes Eis bildet und sie erneut auf Robbenjagd gehen k\u00f6nnen. N\u00f6tig sind daf\u00fcr Eisschollen und -felder auf dem Wasser als Basisstationen, um an Beute zu gelangen. F\u00fcr die pelzigen Tiere bedeutet das Ende der Hungerzeit eine Erl\u00f6sung, f\u00fcr Reisende vor allem eine 99-prozentige Garantie, Eisb\u00e4ren zu sehen.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #000000;\">Churchill in Manitoba ist \u201eEisb\u00e4renhauptstadt der Welt\u201c<\/span><\/h1>\n<p><strong>Mitte Oktober bis Ende November kann der Besucher am Ufer die herumstreunenden Wei\u00dfpelze kaum verpassen.<\/strong> Als Basis f\u00fcr Ausfl\u00fcge an den K\u00fcstenstreifen bietet sich das St\u00e4dtchen Churchill in der Provinz Manitoba an der Hudson Bay an. \u201eEisb\u00e4renhauptstadt der Welt\u201c nennt sich der 800-Einwohner-Ort selbst mit einem gewissen Stolz. Rund <strong>zwei Drittel der weltweiten Eisb\u00e4ren-Population lebt in der kanadischen Arktis.<\/strong> Der Grund daf\u00fcr ist der gleichnamige Fluss, der hier ins Meer m\u00fcndet und mit seinem S\u00fc\u00dfwasser daf\u00fcr Sorge tr\u00e4gt, dass an dieser Stelle schneller Eis entsteht als anderswo an der K\u00fcste. Allerdings gibt es keine Stra\u00dfe nach Churchill, und die Anfahrt per Bahn aus der rund 1000 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Winnipeg dauert etwa 48 Stunden.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #000000;\">Anreise&nbsp;per&nbsp;Charterflug aus Winnipeg<\/span><\/h1>\n<p>Ein Charterflug aus Winnipeg ist daher die bequemste und schnellste Art der Anreise. W\u00e4hrend des Sommers locken verschiedene Vogelarten und Beluga-Wale <strong>Naturfreunde aus aller Welt<\/strong> in diese Region, aber im Winter dreht sich einfach alles um Eisb\u00e4ren. So werden Unterk\u00fcnfte nach ihnen benannt und t\u00e4glich fahren Tundra-Fahrzeuge mit erlebnishungrigen Urlaubern zur Beobachtung an die K\u00fcste. Diese Transportmittel erinnern an umgebaute Linienbusse auf mannshohen R\u00e4dern und sind speziell auf das Fortkommen in der Winterlandschaft ausgelegt. 40 Touristen und Forscher k\u00f6nnen so gleichzeitig zu den <strong>\u201eK\u00f6nigen des Nordens\u201c<\/strong> transportiert werden. Die <strong>Tundra Buggy Lodge<\/strong> macht es m\u00f6glich, komfortabel in solchen Beobachtungsfahrzeugen zu n\u00e4chtigen. Ein Umsteigen ist allerdings f\u00fcr die Tagesausfl\u00fcge notwendig. Bei Au\u00dfentemperaturen unter Null Grad&nbsp;sorgt im Inneren der wei\u00dfen Unget\u00fcme ein bollernder Ofen f\u00fcr W\u00e4rme und Gem\u00fctlichkeit. <strong>Durch viele kleine seitliche Fenster entgeht den Mitfahrenden kein Polarb\u00e4r<\/strong>, und f\u00fcr ganz Mutige gibt es eine Art Balkon am Heck des Fahrzeugs in 3 m H\u00f6he, so kommen sie den Tieren noch n\u00e4her.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #000000;\">Naturschutz durch Aufkl\u00e4rung in der kanadischen Arktis<\/span><\/h1>\n<p>Zu Gl\u00fcck sind die Zeiten vorbei, in denen sich der B\u00e4r vor dem Menschen f\u00fcrchten musste, der es auf das fremde, wei\u00dfe Fell abgesehen hatte. Tausende Tiere verloren ihr Leben. <strong>Seit gut 40 Jahren ist die Jagd auf Eisb\u00e4ren verboten,<\/strong> lediglich den Inuit ist eine unmotorisierte Jagd erlaubt. Mittlerweile hat sich die Population wieder erholt, doch es gibt bereits neue Probleme. Die Klimaver\u00e4nderung sorgt f\u00fcr ein sich immer sp\u00e4ter bildendes Eis, das dann auch immer fr\u00fcher taut. Die Fastenperiode verl\u00e4ngert sich zusehends und die Fettreserven der Tiere schwinden. Die Guides der Tundra-Fahrzeuge machen bei den Touren die <strong>Touristen auf die brenzlige Situationen der \u201eK\u00f6nige des Nordens\u201c aufmerksam<\/strong>. Kein Ausflug in den Zoo kann eine Ann\u00e4herung an die Tiere in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung ersetzen. Ein Abstecher zu den Eisb\u00e4ren kann man sehr gut mit einer Reise nach Toronto und zu den weltber\u00fchmten Niagaraf\u00e4llen kombinieren.<\/p>\n<p>Weitere Infos zur Reiseplanung und Buchung unter: <a href=\"http:\/\/www.kanadareisen.de\" data-wpel-link=\"external\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" class=\"ext-link\">www.kanadareisen.de<\/a>.<\/p>\n<p>Quelle: openPR<\/p>\n<p>Die Faszination dieses erst 150 Jahre alten Staates mit jahrtausendalten<br \/>\nKulturen beschreibt die in Kanada wohnhafte Autorin Kerstin Auer in ihrem<br \/>\nReisef\u00fchrer von Iwanowski <a href=\"http:\/\/www.iwanowski.de\/shop\/amerika\/kanada\/101-kanada-westen-geheimtipps-und-top-ziele.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"external\" class=\"ext-link\">\u201e101 Kanada-Westen \u2013 Geheimtipps und Top-Ziele\u201c.<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als absolutes Mekka f\u00fcr Eisb\u00e4renbeobachtung gilt das kleine St\u00e4dtchen Churchill in der kanadischen Provinz Manitoba. 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