Safaris und Kultur im Norden Südafrikas – Reisebericht Teil 2

Mai 09, 2017 0 Kommentare von

Nachdem sie im ersten Teil von der Panorama Route und dem Krügerpark berichtete, erzählt unsere Kollegin Sina ten Brinke in der Fortsetzung von ihrer Weiterreise durch Swasiland und KwaZulu-Natal. Erfahren Sie, was sie dort letztes Jahr Ende Juni bis Anfang Juli erlebt hat:
„Nun kamen wir zum wohl aufregendsten Erlebnis auf unserer Reise: vom Krüger Nationalpark sind wir nach Swasiland gefahren. Die Grenzkontrolle lief problemlos und schnell ab. Anschließend ging es für uns zum Mkhaya Game Reserve. Lediglich ein kleines verstaubtes Schild am Straßenrand wies darauf hin, dass sich die Lodge wohl irgendwo auf der linken Seite befinden musste. Zwei Mal täglich kommt das Personal zum Eingangstor, um die neuen Gäste

Nashörner im Mkhaya Game Reserve

zur Lodge zu begleiten. Über eine Sand/Schotterpiste und ein ausgetrocknetes Flussbett fuhren wir durch das Eingangstor in den Park. Hier konnten wir das Fahrzeug sicher stehen lassen und in den Geländewagen der Lodge umsteigen. Durch sehr holpriges Gelände haben wir uns den Weg Richtung Camp gebahnt und konnten bereits nach wenigen Minuten die ersten kämpfenden Nashörner sehen. Das Camp, das inmitten des Parks liegt, ist etwas Besonderes, da alle Zimmer zu allen Seiten offen sind. Es gibt keine Wände und man fühlt sich, als ob man tatsächlich in der freien Natur schlafen würde. Die Nacht war aufregend mit all den Geräuschen, die man rund um unser Zimmer hören konnte. Die Unterkunft ist nicht für jeden geeignet, aber es war auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis.

 

Safaris in St. Lucia

Nach dieser Erfahrung ging es in südlicher Richtung weiter nach St. Lucia. Der kleine Ort ist ein

Buntes Farbenspiel in St Lucia

idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den iSimangaliso Wetland Park. Leider war unser erster Tag etwas verregnet, aber wir haben trotzdem einen Ausflug zum Cape Vidal gemacht. Das Farbspiel der Landschaften war besonders schön, als die Sonne versucht hat, sich einen Weg durch die Wolken zu bahnen.

Tolle Tiersichtungen bei der Bootsfahrt

Am nächsten Tag haben wir einen geführten Tagesausflug zum Hluhluwe-iMfolozi Park unternommen. Wer noch nicht genug von der Tierbeobachtung hat, ist hier genau richtig. Am letzten Tag unternahmen wir eine Bootsfahrt in St. Lucia. Die Population der Flusspferde in der Region wird auf rund 400 geschätzt. Nach Einbruch der Dunkelheit laufen die Flusspferde sogar durch die Straßen des Ortes. Auf der Bootsfahrt haben wir Flusspferde, verschiedene Vogelarten und Krokodile gesehen.

Zeit für etwas Kultur und Geschichte! Unser nächstes Ziel war das Shakaland Zulu Village am Umhlatuze Lake. In den 1980-er Jahren haben hier britisch-amerikanische Filmproduzenten eine TV-Serie über das Leben des legendären Zulu-König

Umdloti Beach

Shaka gedreht. Die Kulisse wurde später zu einem typischen Kraal umgebaut, wo Sitten und Gebräuche der Zulu anschaulich dargestellt werden.

Als Zwischenstopp haben wir eine Nacht in Umdloti Beach in der Nähe von Durban eingelegt. Wer die Ruhe der bisherigen Reise gewohnt ist, wird sich wundern, wie voll es in Durban und den Vororten wird. Umdloti Beach ist ein kleiner Küstenort, der sich als Zwischenstopp sehr gut eignet.

Drakensberge und Höhlenzeichnungen

Weiter ging es dann zu unserem letzten Ziel in die Drakensberge. Inmitten der schönen Natur und der unberührten Weite liegt das Giant’s Castle Game Reserve. Die Zimmer des Camps sind einfach, aber verfügen über eine Küchenzeile für Selbstverpfleger und eine große Terrasse. Alternativ kann man auch im Restaurant essen gehen. Das Auto kann während des gesamten Aufenthalts stehen bleiben, denn Sie können die Wanderungen gleich vom Camp aus starten.  Im Gebiet des Bushman’s River gibt es im oberen Abschnitt der Schlucht einige Höhlen mit beeindruckenden Sandzeichnungen. Sie legen Zeugnis davon ab, dass diese Region schon vor Tausenden von Jahren zumindest zeitweise besiedelt war.
Nach wunderschönen, erlebnisreichen und spannenden 3 Wochen hieß es nun leider Abschied nehmen. Wir freuen uns schon auf unser nächstes Afrika-Erlebnis.“

© Text und Fotos: Sina ten Brinke

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Afrika, Südafrika
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